Foto: Chi Chiu Chan
Japanische Alpen & Tradition
Westküste & Alpen
Natur & Tradition
April-Mai
Ab 6798 €
Foto: Chayuti Siritan
Ostasien Rundreise 24 Tage
Paläste, Märkte & moderne Skyline.
Silla-Erbe, Tempel & Königsgräber.
Hafen, Fischmarkt & Küstenblicke.
Taipeh, Taroko & Sonne-Mond-See.
Highlights der Reise:
Kommen Sie mit auf eine unvergessliche Reise und erleben Sie Korea und Taiwan mit uns! Beide Länder haben viel Außergewöhnliches zu bieten: faszinierende Kulturen, traditionelle Bräuche, eindrucksvolle Architektur und atemberaubende Landschaften. Das alles wartet nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Ihre 24-tägige Kombinationsreise beginnt in Südkorea. Dort erleben Sie ein umfangreiches Programm an Palästen, Tempeln, Nationalparks, Naturwundern sowie Kultur und Geschichte. Danach fliegen Sie weiter nach Taiwan, die Insel voller Naturspektakel, deren quirlige Hauptstadt Taipeh Sie natürlich ebenfalls besuchen werden.
Unsere Südkorea-Taiwan-Rundreise führt uns in zwei einzigartige, für ihre Kultur, spektakuläre Natur und Geschichte bekannte Länder. Vor uns liegen 24 erlebnisreiche Tage, in denen wir interessante Städte, historische Tempelanlagen, Nationalpark und vieles mehr entdecken werden. Die Korea-Taiwan-Reise beginnt mit einem komfortablen Langstreckenflug von Frankfurt nach Seoul via Taipeh.
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Foto: Prasit Rodphan
Foto: Ongchangwei
Foto: Ekaterina Kriminskaia
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Foto: Anthony Shaw
Spektakuläre Aussichten über die Hauptstadt
Hoch über dem Häusermeer von Seoul thront der Aussichtsturm N Seoul Tower auf dem Gipfel des Namsan-Bergs. Ursprünglich als Fernseh- und Rundfunkturm gebaut, hat sich das imposante Bauwerk zum Wahrzeichen des modernen Seouls entwickelt. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein spektakulärer Panoramablick über die Hauptstadt Südkoreas und die gesamte Metropolregion.
Treffpunkt der Trendsetter
Jonggak ist das zentral gelegene Viertel von Seoul. Der quirlige Bezirk ist für moderne Einkaufszentren, vielfältige Gastronomie und ein abwechslungsreiches Nachtleben bekannt. Das Jonggak-Stadtviertel bildet den pulsierenden Mittelpunkt der Innenstadt und verbindet Traditionen mit einem hippen, vom Westen inspirierten Lebensstil.
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Foto: Paul Cowan
Foto: Eugenedev
Foto: Firststar
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Königliche Paläste und moderne Stadtviertel
Der Gyeongbok-Palast wird oft als schönster Königspalast in der südkoreanischen Hauptstadt bezeichnet. Schon beim Betreten der riesigen Palastanlage durch das imposante Gwanghwamun-Tor ist die magische Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Ortes spürbar.
Die einstige Hauptresidenz der Joseon-Könige umfasst 330 Gebäude sowie den Außenbereich des Volkskundemuseums nördlich des Palastareals. Auf diesem weitläufigen Freiluftausstellungsbereich hat man historische Bauwerke, die früher das Stadtbild prägten, originalgetreu nachgebaut. Ein Rundgang zwischen Hanok-Wohnhäusern, Pagoden und Schreinen versetzt uns in die Zeit, als mächtige Königsdynastien das Land beherrschten.
Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, liegt das malerische Kunst- und Antiquitätenviertel Insadong. Kunstgalerien, Vintage-Läden, Antiquitäten-Geschäfte und trendige Cafés säumen die Straßen. Geigenspieler sorgen mit klassischer Musik für Unterhaltung, während Straßenkünstler Porträts malen.
Ein abendlicher Spaziergang über den Gwangjang-Markt ist ein Erlebnis für alle Sinne. Exotische Aromen vermischen sich mit den Rufen der Händler, die lautstark ihre Waren anpreisen. Der traditionelle Markt von Gwangjang ist für leckeres Streetfood, zubereitet in hunderten kleinen Garküchen, bekannt. In den winzigen Imbissbuden wird geschnitten, frittiert und serviert. Schüsseln mit Reis, Mungbohnen-Pfannkuchen, Algenrollen oder Eomuk-Fischspieße schmecken, gemeinsam am Tresen verzehrt, wie eine exklusive Mahlzeit.
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Foto: Bryan Busovick
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Foto: Richie Chan
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Wunder der Natur
Die Naturverbundenheit der Koreaner spiegelt sich in der Bauweise des prachtvollen Changdeok-Palastes (UNESCO-Weltkulturerbe) wider. Die Räumlichkeiten wurden im Einklang mit der Topografie gestaltet. Dabei wurde viel Wert auf die Harmonie mit der Natur gelegt. Dass Nachhaltigkeit bereits im alten Königreich Korea eine bedeutende Rolle spielt, ist auch am Palastgarten sichtbar. Der hinter dem Königspalast verborgene, 32 Hektar große geheime Huwon-Garten wurde perfekt in das natürliche Umfeld integriert. Zwischen schattenspendenden Bäumen liegen malerische Lotusteiche und gemütliche Pavillons, die der Königsfamilie einst als Rückzugsort dienten.
Eigentlich war der Deoksu-Palast die Villa eines koreanischen Prinzen. Als nach dem Imjin-Krieg im 16. Jahrhundert alle Königspaläste zerstört waren, machte der regierende Monarch kurzerhand den Palast von Deoksu zu seinem Amtssitz. In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde die Königsresidenz weiter ausgebaut, um klassische Palasthallen und Nebengebäude im Renaissance-Stil ergänzt.
Mitten im von Hochhäusern geprägten Stadtzentrums Seouls sorgt der Cheonggyecheon-Fluss für erfrischende Abkühlung. Nach einer künstlichen Begradigung liegt das Flussufer nun etwas tiefer als die Straßen. Beim Spaziergang am Fluss Cheonggyecheon ist deshalb kein Verkehrslärm, sondern nur Vogelgezwitscher und das Plätschern des Wassers zu hören.
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Foto: Nattanai Chimjanon
Foto: Nattanai Chimjanon
Historische Grenzen
Die historische Grenze, die Südkorea vom Norden trennt, erleben wir bei einem Besuch der demilitarisierten Zone Panmunjeom hautnah. Der Ort, an dem einst das Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet wurden, ist heute noch regelmäßig in den Schlagzeilen. Besprechungen fanden meist in den blauen Konferenzbaracken statt. Das Bemerkenswerte daran: die Grenze verläuft in der Mitte der Gebäude, sodass manche Verhandlungstische Südkorea und andere Nordkorea zugeordnet werden.
Das Nationalmuseum von Seoul, größtes Museum des Landes, beschäftigt sich mit Koreas Geschichte, Kunst und Kultur. Die Sammlungen, die Artefakte von unschätzbarem Wert beherbergen, sind in mehrere Bereiche gegliedert. Die Ausstellungsräume auf der linken Seite des Museums repräsentieren die Vergangenheit. Alle Fundstücke, die sich auf Südkoreas Zukunft beziehen, sind in den Museumsräumen auf der rechten Seite ausgestellt.
In Südkoreas Hauptstadt gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten, Museen, Einkaufszentren und landestypische Restaurants. Die Freizeit in Seoul eignet sich perfekt, um die fernöstliche Metropole auf eigene Faust zu erkunden oder in einem der wunderschönen Stadtparks zu entspannen.
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Foto: Norman Fuessler
Foto: Norman Fuessler
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Foto: Norman Fuessler
Landschaft und Spiritualität
Idyllische Landschaften und fernöstliche Spiritualität bilden im Nationalpark Gayasan eine einzigartige Kulisse. Hohe Gipfel, umgeben von dichten Wäldern erinnern an alpenländische Beschaulichkeit. Wegen seiner landschaftlichen Schönheit gilt der Nationalpark von Gayasan als eines von acht Landschaftswundern in Südkorea.
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit inmitten des Naturreservats ist der buddhistische Haeinsa-Tempel. Steinerne Pfade und Treppen verbinden die zur Tempelanlage gehörenden Holzgebäude, die alle im traditionellen koreanischen Stil erbaut wurden. Der Tempel von Haeinsa beherbergt die berühmten Tripitaka Koreana Holztafeln (UNESCO-Weltkulturerbe), die zu ältesten existierenden buddhistischen Schriften zählen.
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Tempelanlagen und Königsgräber
Auf einem Berggipfel in 745 Metern Höhe thront die Seokguram-Grotte. Die künstliche Höhle, von der aus man das Koreanische Ostmeer überblickt, entstand im 8. Jahrhundert. Sie besteht aus drei Kammern, die aus soliden Granitblöcken angefertigt wurden und beherbergt eine riesige Buddhafigur. Die Grotte von Seokguram gehört zum Bulguksa-Tempel (UNESCO-Weltkulturerbe), der für seine Steinkonstruktionen, die aus der Silla-Epoche stammen, berühmt ist.
Dreiundzwanzig Hügelgräber bilden den beeindruckenden Königsgräberpark Daereungwon. Die riesige Grabanlage war als letzte Ruhestätte ausschließlich der Herrscherfamilie und anderen hochgestellten Würdenträgern des alten Silla-Königreichs vorbehalten. Bei Ausgrabungen wurden Schätze von enormem Wert, wie goldene Kronen, Jadeschmuck, Waffen und sogar ein Sattel gefunden. Nachbildungen der Fundstücke befinden sich in den Gräbern, während die originalen Artefakte im Nationalmuseum ausgestellt sind.
Mond und Sterne
Südkorea besitzt das älteste Observatorium Ostasiens. Bei einer Fahrradtour zur Sternwarte Cheomseongdae schauen wir uns den geheimnisvollen Turm näher an. Die Cheomseongdae Sternwarte würde während der Regentschaft von Königin Seondeok zur Sternebeobachtung und für Wettervorhersagen errichtet. Ob der Steinturm tatsächlich astronomischen Beobachtungen oder eher rituellen Zwecken diente, ist bisher nicht bewiesen.
Im Mondschein spiegelt sich das Wasser des Anapji-Teichs, der ursprünglich ein gewöhnlicher Ententeich war. Das künstlich angelegte Gewässer ist Teil einer romantischen Parkanlage, die den Silla-Königen als privater Lustgarten diente.
Wegen seiner außergewöhnlichen Sammlung ist das Gyeongju-Nationalmuseum ein besonderer Ort. Die von Ausgrabungsstätten der Region zusammengetragenen Fundstücke ermöglichen Rückschlüsse über Entstehung einer Zivilisation in Südkorea. Die Ausstellungsräume beherbergen einzigartige Relikte vergangener Epochen, wie die berühmte Emille-Glocke, deren Klang einer Legende zufolge einer Kinderstimme ähnelt.
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Wiedergeburt eines Drachens
Etwa 200 Meter von der Küste entfernt wird das Unterwassergrab von König Munmu vermutet. Der bedeutende Herrscher, der die drei Königreiche Koreas miteinander vereinte, wollte an diesem besonderen Ort begraben werden. Der Wunsch des Königs war, durch eine Wiedergeburt als Meeresdrache, sein Volk vor feindlichen Angriffen zu beschützen.
Südkoreas größter maritimer Markt bietet eine schier unendliche Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten. Der Fang wird auf dem Fischmarkt Jagalchi zum Verkauf angeboten. In den Garküchen brutzelt es schon am frühen Morgen und die leckeren Fischmahlzeiten sind sehr begehrt.
Der schönste Meerblick
Im Lotte Department Store gibt es von Kleidung und Kosmetik bis zu technischen Geräten und Haushaltswaren wirklich alles. Das Schönste, was die beliebte Kaufhauskette anzubieten hat, ist der spektakuläre Panoramablick von der Aussichtsplattform des Lotte-Kaufhauses. Von der in der 13. Etage untergebrachten Besucherplattform ist die Hafenmetropole Busan und die Küste mit ihren feinsandigen Stränden zu sehen. Die Sicht aufs Meer ist abends besonders schön. Wir unternehmen eine Bootsfahrt mit Nachtansicht auf die Haeunde- und Gwangalli-Strände, zwei für ihren feinen, weißen Sand berühmte Strandabschnitte.
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Idyllische Gärten und blaues Meer
Üppiges Grün, bunte Blumen und ein idyllischer Wasserliliengarten erwarten uns im botanischen Garten Yeomiji. Im weitläufigen Park gedeihen hunderte Pflanzenarten. Das Riesengewächshaus, in einem beeindruckenden Glaskomplex untergebracht, beherbergt einen Kakteenbereich sowie eine urwüchsige Dschungellandschaft mit tropischer Vegetation.
Kristallklares, blaugrünes Wasser ergießt sich von Cheonjiyeon-Wasserfall hinab in einen riesigen Felsenpool. Durch den dunklen Wald führt ein idyllischer Spazierweg unter immergrünen Dampalsu-Bäumen hindurch bis zum Wasserfall. Das Plätschern des Wassers, das schon von Weitem zu hören ist, verleiht dem Ort eine mystische Atmosphäre.
Ein ungewöhnliches Naturphänomen sind die Jusangjeollidae-Vulkansteinsäulen. Die Felsformation, die aus sechseckigen Basaltsäulen besteht, entstand vor Jahrtausenden, als nach einem Vulkanausbruch heiße Lava ins Meer floss. Durch das Abkühlen des Magmas bildeten sich die bizarren Säulen.
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Wie lebten die Ureinwohner?
Die Ureinwohnersiedlung von Samyang war bereits während der Steinzeit besiedelt und gilt als wichtiges Zeugnis der Tamna-Königreichskultur auf der Insel Jeju. Archäologische Ausgrabungen legten riesige Steinmauern, mehrere Grubenhaus-Siedlungen sowie Teile alter Wassergräben frei.
Die buddhistische Friedensstupa symbolisiert Frieden, Harmonie und Mitgefühl. Eine Friedenspagode dient vorrangig der Meditation und wird von Anhängern der buddhistischen Lehre besucht, um innere Ruhe zu erlangen.
Ascheregen und Lavaströme
Abfließende Lavamassen führten vor rund 200.000 bis 300.000 Jahren zur Entstehung der Lavahöhle Manjanggul (UNESCO-Weltnaturerbe). Das unterirdische Tunnelsystem ist riesig und umfasst geschätzt 7 Kilometer. An manchen Stellen ist die Decke der Lavagrotte sogar bis zu 30 Meter hoch.
Der majestätische Vulkankrater Seongsan Ilchulbong entstand durch eine gewaltige Unterwassereruption. Dabei formten sich ein riesiger schüsselförmiger Krater. Bekannt ist der Seongsan Ilchulbong auch als "Sunrise Peak". Spektakuläre Sonnenaufgänge sind vom Gipfel des Vulkankraters am besten zu beobachten.
Im traditionellen Dorf Seongeup ist die Inselkultur vergangener Zeit lebendig. Häuser aus dunklem Lavagestein mit kegelförmigen Strohdächern säumen die engen Gassen. Der inseltypische Baustil hält auch den starken Winden, die Jeju regelmäßig durchschütteln, stand.
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Koreanische Hanok-Kultur
Am Fuß des Namsan-Berges liegt das winzige Hanok-Dorf Namsangol. Die Siedlung, die aus fünf traditionellen Wohnhäusern besteht, ist ein authentisches Beispiel für koreanische Dorfkultur während der Joseon-Dynastie.
Viele Köche für ein Hochzeitsmenü
Wenn vier Köche gemeinsam ein Hochzeitsessen kochen, geht meist einiges schief. Humorvoll beschreibt das nonverbale Trommelküchenmusicals „Nanta“ das Ereignis, an dessen Schluss natürlich ein Happyend steht.
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Schutz vor Angriffen
Sechs Kilometer lang ist die gewaltige Festungsanlage, die die Stadt Suwon umschließt. Die Hwaseong-Festung gilt als Meisterwerk koreanischer Festungsbaukunst in Verbindung mit für die damalige Zeit modernster militärischer Technik. Die Anlage umfasst mehrere Wachtürme, vier riesige Tore sowie die königliche Residenz Hwaseong Haenggung, die temporär als Königspalast diente.
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Mit der Seilbahn nach oben
Bei einer Seilbahnfahrt zum Gipfelplateau mit Aussicht auf die Seoraksan-Gebirgskette erleben wir die Wunder der Natur aus der Nähe. Dramatische Berglandschaften, in den sich rauschende Wasserfälle und kleine Tempel verbergen, sind ein atemberaubender Anblick.
Mit einer Höhe von beinahe 19 Metern ist die Bronzestatue des großen Buddha der Wiedervereinigung schon von weither sichtbar. Die riesige Buddhafigur wurde in den 1990-er Jahren vor dem Sinheungsa-Tempel erbaut. Sie symbolisiert den Wunsch auf eine friedliche Zukunft, der alle Koreaner vereint.
Der fünf Meter hohe Felsblock Heundeulbawi trägt seinen Spitznamen „wackeliger Felsen“ zurecht. Wir wandern zum „Wackelfelsen“ Heundeulbawi und überzeugen uns selbst davon, dass der Felsen von einem einzigen Menschen ohne technische Hilfsmittel hin und her bewegt werden kann.
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Foto: Tom Wang
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Sandstrände und Nachtmärkte
Am Morgen bestiegen wir den Flieger Richtung Taiwan und landen anschließend in der Metropole des Südens, Kaohsiung. Von dort geht es zu unserem ersten Ziel im Inselstaat: Im äußersten Süden Taiwans auf der Hengchun-Halbinsel gelegen, ist Kenting als tropisches Paradies bekannt. Der älteste Nationalpark des Landes ist durch zauberhafte Strände mit weiß schimmerndem Sand und Korallenriffe im tiefblauen Ozean geprägt. Der quirlige Nachtmarkt im Küstenort Kenting lockt mit köstlichem Streetfood, Cocktailbars und Souvenirständen.
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Foto: Xin Hua
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Segelfelsen und Leuchttürme
Mit seiner rauen Küstenlandschaft und dem ständig wehenden Wind zählt Jialeshui zu den besten Surfspots des Landes. Die Gegend ist durch gewaltige Felsformationen geprägt. Durch Erosion entstanden faszinierende Strukturen, die an Hasen oder Frösche erinnern. Außergewöhnlichen geologische Formationen sind auch im Longpan-Park zu sehen. Wir besuchen den berühmten Leuchtturm von Eluanbi am Südkap von Taiwan. Der Leuchtturm, der während der Qing-Dynastie errichtet wurde, warnte die Schifffahrt vor gefährlichen Riffen.
Ein Segelfelsen und die Bananenbucht sind außergewöhnliche Natursehenswürdigkeiten. Der 18 Meter hohe Korallenriff-Felsbrocken sieht wie das Segel eines großen Schiffes aus. Für klares Wasser und feinen Sand ist die in der Nähe des Segelfelsens liegende Bananenbucht (Banana Bay) bekannt.
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Foto: Xin Hua
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Badevergnügen im Tropenparadies
Der heutige Tag ist dem Strandvergnügen gewidmet. Entdecken Sie die bunte Unterwasserwelt und die riesigen Korallenriffe beim Schnorcheln und Baden in Kenting. Idyllische Badebuchten mit weißem Sand, Muschelstrände und verborgene Lagunen gelten als die schönsten der Region.
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Foto: Julien Viry
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Naturreservat mit seltener Flora und Fauna
Durch Erosion geformte Korallenriffe prägen die Landschaft auf der Maobitou-Halbinsel. Die Gegend, deren Name übersetzt „Katzenkopf“ bedeutet, ist Teil des Naturreservats von Kenting. Unter günstigen klimatischen Bedingungen gedeiht eine vielfältige tropische Vegetation. Die Halbinsel Maobitou ist die Heimat seltener Tierarten wie den Formosa-Makaken und Nistplatz vieler Zugvögel.
Das Kloster Foguangshan ist das größte Buddhismus-Kloster Taiwans. Die beeindruckende Klosteranlage wird vom buddhistischen Orden der Mahayana-Tradition betrieben. Diese religiöse Richtung wird dem humanistischen Buddhismus zugeordnet und verbindet die traditionelle Lehre der Erleuchtung mit uneigennütziger Förderung des Gemeinwohls.
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Andacht am Morgen
Wir nehmen an einer Morgenandacht im Foguangshan-Kloster und starten mit der traditionellen buddhistischen Zeremonie in den neuen Tag. Das Morgengebet ist im Mahāyāna-Buddhismus tief verwurzelt und gehört als spiritueller Ritus zum klösterlichen Alltag.
Der Konfuzius-Tempel ist dem chinesischen Philosophen als Gedenkort geweiht. Die majestätische Tempelanlage in Tainan ist die älteste ihrer Art in Taiwan und besitzt als religiöse Bildungsstätte große Bedeutung. Gegenüber dem Tempel beginnt die quirlige Fuzhong-Straße die für ihre Garküchen mit leckerem Streetfood bekannt ist. Der Eingang zur malerischen Fußgängerzone ist durch einen historischen steinernen Pailou-Bogen markiert.
Religion und Kultur
Der prachtvolle Koxinga-Schrein erinnert an den chinesischen Nationalhelden Zheng Chenggong, besser bekannt als Koxinga. Dem berühmten Feldherren der Ming-Dynastie gelang es 1661, durch einen Sieg über die Niederländische Ostindien-Kompanie, die Insel Taiwan von der Kolonialherrschaft zu befreien.
Mazu, die taoistische Meeresgöttin gilt in der Gesellschaft Taiwans als mütterliche, beschützende Figur. Die Gottheit ist die Schutzpatronin der Seefahrer und Fischer und wird im Mazu-Tempel verehrt.
Der Guan-Gong-Tempel ist ein Meisterwerk fernöstlicher Baukunst. Als einziger Militärtempel des Landes ist er dem chinesischen Kriegsgott geweiht. Früher fanden im Tempelinneren des von einer dunkelroten Giebelmauer und mit grünen Drachenfiguren verzierten Anlage mysteriöse Opferrituale statt.
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Foto: Chayuti Siritan
Foto: Richie Chan
Dorfleben auf Taiwan
Die Lebensweise der indigenen Völker entdecken wir im Freilichtmuseum Formosan Aboriginal Village. Alle Gebäude sind originalgetreu rekonstruiert und ermöglichen einen authentischen Einblick in das Dorfleben auf der Insel Taiwan.
Götterverehrung am See
Zum malerischen See der Sonne uns des Mondes gelangen wir mit der Seilbahn. Die Seilbahnfahrt zum Sonne-Mondsee dauert nur wenige Minuten und bietet eine spektakuläre Aussicht auf das tiefblaue Gewässer und die umliegenden Berge. Während einer Bootsfahrt erleben wir die einzigartige Natur vom Wasser aus. Im chinesischen Palaststil wurde der am Nordufer des Sees gelegene Wenwu-Tempel erbaut.
Die Gebetsstätte dient der Verehrung des Konfuzius sowie der Gottheiten des Krieges und der Literatur und bietet beim Beten einen traumhaften Blick über den See. Zum Andenken an seine Mutter ließ Taiwans Präsident Chiang Kai-shek die prachtvolle Tse-en-Pagode errichten. Der Tempel, der sich auf dem Gipfel des Shaolon-Berges erhebt, besteht aus zwölf Stockwerken.
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Foto: Danica Chang
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Schluchtenabenteuer im Nationalpark
Für ihre steilen Felswände, die bis zu 3.000 Meter hoch aufragen, ist die Taroko-Schlucht bekannt. Die Marmorschlucht ist nicht das einzige Naturwunder im gleichnamigen Nationalpark im Osten Taiwans. Hängende Tempel und in die Felsen gehauene Wanderwege sorgen für außergewöhnliche Naturerlebnisse.
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Foto: Beibaoke1
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Wasserfälle und magische Gesteinsformationen
Beim zweiten Besuch der Taroko-Schlucht entdecken wir Wasserfälle, die aus Gesteinsspalten herausschießen und steile Felswände hinabstürzen. Schmale Straßen schlängeln sich durch bewaldete Berge, während Hängebrücken und Tunnel ein sicheres Überqueren reißender Flüsse ermöglichen.
An der Nordküste Taiwans erstreckt sich der Yehliu-Geopark mit Sandsteinformationen. Die schmale Landzunge ist für ihre skurrilen Sandstein- und Kalksteinformationen, die vor Million Jahren entstanden, weltberühmt. Erosion, Wind und Wellen schufen eine einzigartige Gegend, die an eine Mondlandschaft erinnert.
Die oberhalb einer Steilküste gelegenen Klippen von Qingshui wirken, als würden sie direkt in den Pazifischen Ozean stürzen. Das Gestein, das zu den acht Naturwundern Taiwans zählt, bildet die natürliche Begrenzung der Felsenlandschaft im Osten Taroko-Nationalparks.
Der Anzahl seiner Stockwerke verdankt der Taipeh 101 Wolkenkratzer seinen Namen. Das höchste Gebäude in Taiwan war vor einem Jahrzehnt sogar das höchste Bauwerk Welt. Der markante Architekturstil verbindet chinesische Tradition mit zukunftsorientierter Ingenieurskunst. Im Inneren beherbergt das Hochhaus zahlreiche Büros, eine Aussichtsplattform sowie ein exklusives Einkaufszentrum.
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Die Lehre des Konfuzius
Einfachheit und klare Linien prägen den Konfuzius-Tempel. Bei der nach Vorbild des chinesischen Qufu erbauten Tempelanlage wurde bewusst auf eine opulente Gestaltung und schmückendes Beiwerk verzichtet. Der Tempel des Konfuzius ist ein Ort der Stille und des Gebets, frei von Ablenkung durch weltlichen Prunk.
Ein wahres Meisterwerk traditioneller chinesischer Kunst ist den Architekten des Baoan-Tempels gelungen. Die berühmte taoistische Tempelanlage, die sich im Stadtteil Datong befindet, ist dem Baosheng-Kaiser gewidmet. Der große Herrscher, eine der bedeutendsten Tao-Gottheiten, wird besonders in der chinesischen Medizin und Naturheilkunst verehrt.
Kultur und Natur
Mehr als 650.000 historische Objekte beherbergt das Nationale Palastmuseum. Die umfangreiche Sammlung zählt zu den bedeutendsten, die die außergewöhnliche Geschichte und Kultur des Landes repräsentieren. In den Ausstellungsräumen sind wertvolle Gemälde, eine kaiserliche Jade-Kollektion, Bronzestatuen und exquisites Porzellan zu sehen.
Grüner Schwefel ist extrem selten. Die heißen Quellen von Beitou sind für ihren hohen Mineralgehalt bekannt. Das blaue-grüne oder milchig-weiße Thermalwasser, welches die Quellen speist, entspringt in den Bergen. Thermalbäder sind eine in Taiwan weitverbreitete Wellnesskultur, die zur Entspannung von Körper und Geist praktiziert wird.
Nächtliches Markttreiben ist für Europäer ein außergewöhnliches Erlebnis. Wir bummeln über den Shilin-Nachtmarkt mit seinem schier endlos wirkenden Labyrinth an Marktständen und Garküchen. Auf dem Nachtmarkt Shilin gibt es alles, von Obst und Gemüse bis zu Elektronik, Bekleidung und kitschigen Souvenirs.
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Foto: Gabriel Murad
Die Geschichte einer Hauptstadt
Im alten Wanhua-Stadtviertel erhebt sich der historische Longshan-Tempel. Das detailreich verzierte Bauwerk ist der wohl berühmteste Tempel in Taipeh. Die traditionelle Gebetsstätte verbindet die Lehre des Buddha mit dem Taoismus und einem Quäntchen Volksglauben.
Den Opfern des Volksaufstands von 1947 ist der Friedenspark am Präsidentenpalais gewidmet. Die Parkanlage mit üppigen Gärten und Teichen umgibt den im Barock- und Renaissance-Stil erbauten Palast, der einst der Amtssitz des japanischen Generalgouverneurs war.
Taipehs wichtigstes Wahrzeichen ist die Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle. Das markante Monument erinnert an den früheren Präsidenten Chiang Kai-shek, zu dessen Andenken es erbaut wurde. Die Halle der Erinnerung besteht aus weißem Marmor und wird von einem achteckigen Dach aus blauen Ziegeln überdacht. Mit dem Nationaltheater und der nationalen Konzerthalle befinden sich zwei weitere bedeutende Bauwerke in unmittelbarer Nähe.
Beim Abschiedsessen am letzten Abend unserer Südkorea Taiwan Rundreise werden wir kulinarisch mit leckeren, landestypischen Speisen verwöhnt. Anschließend geht es zum Flughafen, wo uns ein komfortabler Linienjet für den Rückflug von Taipeh nach Frankfurt erwartet.
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Mit der Ankunft in Deutschland am Morgen endet die Korea-Taiwan-Reise. Die vielfältigen Eindrücke bleiben für immer in unserem Gedächtnis.
Den Auftakt zu Ihrer Rundreise bildet der internationale Flug von Zürich oder Frankfurt nach Korea via Taiwan. Der anschließende Transfer zum Hotel ist inklusive.
Inlandsflüge Busan – Jeju und Jeju – Seoul sowie Kurzstreckenflug Seoul – Kaohsiung inklusive.
Die Reiseleitung erfolgt in Korea durch einen deutschen oder schweizerischen Koreaexperten der BCT-Touristik. In Taiwan erfolgt die Reiseleitung durch einen deutschsprachigen taiwanischen Reiseleiter. Ihr Reiseleiter begleitet Sie jeweils von der Ankunft im Reiseland bis zum Wechsel in das nächste Land bzw. bis zum letzten Reisetag.
Unterbringung in ausgewählten Mittelklassehotels inklusive Frühstücks. Komfortable Übernachtungen in den Standorten: Seoul, Gyeongju, Busan, Jeju, Kenting, Kloster Foguangshan, Tainan, Sonne-Mond-See, Hualien und Taipeh.
10 gemeinsame landestypische Mittag- oder Abendessen in Restaurants. Freuen Sie sich auf Bibimbap, Tempura, Austernomelett u.v.m.
Gyeongbok-Palast, Jongmyo-Ahnenschrein, Hanok-Dorf Namsangol, Bulguksa-Tempel, Anapji-Teich, Jagalchi-Fischmarkt, Botanischer Garten Yeomiji, Friedensstupa, Leuchtturm von Eulanbi, Foguangshan-Kloster, Baoan-Tempel, Taipeh 101 und vieles mehr.
Schiffrundfahrt in Busan, Lavahöhle Manjanggul, Wasserfall Cheonjiyeon, Segelfelsen, Longpan-Park, Bootsfahrt auf dem Sonne-Mond-See und mehr.
Alle Programmpunkte, Eintritte & Ausflüge vor Ort sind inklusive. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Alle Transfers mit Bus, Metro oder Bahn sind inklusive. Bei einem Hotelwechsel erfolgt ein bequemer Gepäcktransfer.
Informationsmaterial vor Reisebeginn inklusive.
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
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