Mongolei Intensiv
Mongolei Intensiv
Kultur & Natur
Auf Anfrage
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Foto: Hanhanpeggy
Rundreise Himalaya · 24 Tage
Foto: Hanhanpeggy
Potala-Palast und Barkhor-Straße.
Foto: Hupeng
Yamdrok-See & Himalaya-Panorama.
Foto: Pengyou93
Durbar-Platz und Pashupatinath-Tempel.
Foto: Christian Offenberg
Gedenk-Chörten und Königspalast Thimphu Dzong.
Highlights der Reise:
Tibet, Nepal & Bhutan – 24 Tage
Unsere Reise führt Sie in die drei Länder des Himalayas – erleben Sie spirituelle Weite und majestätische Höhen in Tibet, kulturelle Vielfalt und beeindruckende Panoramen in Nepal und das Königreich des Glücks und der Traditionen in Bhutan. Unsere Route führt Sie über die Pässe des Himalayas zu den alten Königsstädten und -palästen, Naturdenkmälern wie dem Kyirong-Tal und an die Hänge geschmiegten Klöstern. Unterwegs können Sie sich überall von der Lebendigkeit und Vielfalt der besonderen Ausprägung des Buddhismus im Himalaya überzeugen – Stupas, Gebetsmühlen und -fahnen säumen den Weg durch die Berge und spielen noch heute eine große Rolle im Alltag der Einheimischen. Kommen Sie mit uns auf eine Reise zum Dach der Welt und weiten Sie Ihren spirituellen Horizont!
Foto: Christoph Lischetzki
Ihre Reise beginnt mit einem Flug am Nachmittag von Zürich oder Frankfurt nach Chengdu.
Foto: Hupeng
Foto: Lxiangalpha
Foto: Gbruev
Foto: Pongpol Wathakul
Foto: Pongpol Wathakul
Die Panda-Aufzuchtstation in Chengdu, offiziell bekannt als Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding, ist ein weltweit führendes Zentrum für den Schutz und die Zucht des Großen Pandas. Nur 10 km vom Stadtzentrum entfernt, bietet die 92 Hektar große Anlage naturnahe Gehege, Bambuswälder und ein informatives Museum. Besucher können Pandas aller Altersstufen beim Spielen, Fressen oder Ruhen beobachten.
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Foto: Hanhanpeggy
Foto: Studio Dream
Foto: Jixin Yu
Foto: Grigory Kubatyan
Foto: Martine Banckaert
Lhasa, die "Stadt der Götter", liegt majestätisch auf 3.650 Metern Höhe im Herzen Tibets. Hier verschmelzen spirituelle Tiefe und beeindruckende Architektur: Der Potala-Palast, einst Sitz der Dalai Lamas, überragt die Stadt, während der Jokhang-Tempel Pilger aus aller Welt anzieht. Bunte Klöster, lebendige Märkte und die schneebedeckten Gipfel des Himalayas schaffen eine Atmosphäre, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Lhasa – ein Ort der Inspiration und inneren Ruhe.
Zeit zum Akklimatisieren. Lassen Sie es am ersten Tag langsam angehen.
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Foto: Studio Dream
Foto: Xi Zhang
Foto: Hdanne
Foto: Dibrova
Foto: Florian Blumm
Potala Palast, das Herzstück der Stadt
Die frühesten Bauarbeiten des imposanten Potala-Palasts begannen im Jahr 637. Der tibetische König Songtsen Gampo ließ ihn zu Ehren seiner Hochzeit mit der chinesischen Prinzessin Wen Cheng errichten. Das riesige Bauwerk ist in zwei Teile unterteilt: den Roten Palast für religiöse Zwecke und den Weißen Palast für administrative Zwecke. Die Wände des Roten Palastes sind mit kunstvollen Wandmalereien und Schnitzereien verziert, die Kapellen und Schreine beinhalten unzählige wertvolle Artefakte, Statuen und Reliquien. Daneben beherbergt die Kulturstätte eine umfangreiche Sammlung heiliger Texte. Noch heute gilt Potala als eine der bedeutendsten Pilgerstätten der Welt. Der Palast trotzt allen Elementen und politischen Widrigkeiten und steht wie kaum ein anderes Gebäude als Sinnbild tibetischer Kultur.
Der Schatzgarten Norbulingka
Nur drei Kilometer westlich des Potala-Palastes wurde 1755 Norbulingka vom siebten Dalai Lama als Sommerresidenz erbaut. Geschichte, Kultur und Natur vereinen sich in dieser wundervollen, ruhigen Oase. Das Gelände ist übersät mit Palästen, verschlungene Pfade führen vorbei an Steinbänken und Pavillons, an Blumen, Sträuchern und kleinen Springbrunnen. Einst trafen sich an diesem friedvollen Ort die Dalai Lamas mit Mönchen und Einheimischen. Anmutig inmitten eines ruhigen Sees liegt der Pavillon Tyokyil Potrang – ein Ort der Schönheit mit Steingeländern und lebendigen buddhistischen Wandmalereien. 1959 ließ der vierzehnte Dalai Lama ein weiteres zweigeschossiges Gebäude errichten, kurz bevor er ins Exil ging. Das Erdgeschoss mit acht Säulen beherbergt eine große Versammlungshalle und eine Kapelle. Die Wände sind mit farbenfrohen Wandmalereien buddhistischer Erzählungen und der Geschichte Tibets geschmückt.
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Foto: Ka Lung Lau
Foto: Xing Wang
Foto: Lonut Alexandru Sanda
Foto: Boonsom
Foto: Hanhanpeggy
Das Drepung Kloster
Heute geht es auf unserer Tibet Studienreise zu einem der bedeutendsten Klöster Tibets. Drepung wurde 1416 von Jamyang Chöje Tashi Palden gegründet. Er war Schüler von Je Tsongkhapa, dem Begründer der Gelug-Schule, die neueste der vier Hauptlehren des tibetischen Buddhismus. In kurzer Zeit wurde aus der kleinen Mönchsgemeinde ein bedeutendes politisches Zentrum. Leuchtend bunte Felsmalereien und Gebetsfahnen säumen den Weg und stimmen die Besucher auf den riesigen Klosterkomplex ein. An den vier Fakultäten des Klosters studierten viele bedeutende spirituelle Führer. Das Kloster wurde sogar während der Kulturrevolution nur geringfügig beschädigt. Der Thronsaal des Dalai Lamas, der einst von Drepung aus über Tibet herrschte, ist erhalten geblieben, ebenso die prachtvollen Versammlungshallen.
Die Debatten des Kloster Sera
Das Kloster Sera wurde 1419 ebenfalls von Jamchen Chöje Shakya Yeshe gegründet. Der Gebäudekomplex ist nicht nur für seine architektonische Pracht, sondern auch für die Bewahrung wertvoller Reliquien, Schriften und Kunstwerke bekannt. Doch das Highlight für die meisten Touristen sind die Mönchsdebatten. Der intensive Austausch der diskutierenden Gelehrten bietet einen einmaligen Einblick in die Welt der Religion. Jeden Nachmittag erwacht der Debattenhof des Klosters Sera zum Leben. Die Streitgespräche zwischen einem stehenden Frager und einem sitzenden Verteidiger verlaufen strukturiert und werden von festgelegten Gesten begleitet. Klatschen betont einen Punkt, stampfende Füße begründen das Argument.
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Foto: Atosan
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Jokhang-Tempel – ein geschichtlicher Wendepunkt
Der Jokhang-Tempel, erbaut im siebten Jahrhundert, bewahrt viele wertvolle Buddha-Statuen und Schriften auf. Doch insbesondere befindet sich im Jokhang die Halle des Buddha Shakyamuni mit seiner Statue. Der Legende nach wurde sie im 15. Jahrhundert von Prinzessin Wencheng hergebracht. Die junge Frau aus der Tang-Dynastie heiratete den König Songtsen Gampo des Tuboreichs. Diese erste Allianz der beiden Reiche war ein bedeutender Moment in der tibetischen Geschichte. Viele wichtige Gelehrte und zahlreiche buddhistische Gläubige pilgerten zum Jokhang. In dem umliegenden Gebiet entstanden Geschäftsstraßen und kleine Tempel. So wurden der Jokhang-Tempel und die Barkhor-Straße zum Zentrum von Lhasa.
Die Gebetsmühlen von Barkhor-Street
In der Barkhor Street erleben Sie den Buddhismus von Tibet, der so anders ist als der Buddhismus in anderen Ländern. Viele Gläubige halten eine Gebetsmühle in der Hand mit einer kleinen Schrift darin. Sie drehen die Gebetsmühle und singen damit die Schriftstelle. Mit diesen Gebetsmühlen ziehen viele Gläubige ihre Gebetsrunden. Insbesondere ältere Leute lieben den Frieden, betend auf festgelegten Runden um den Tempel zu ziehen.
Freier Nachmittag
Genießen Sie Ihren freien Nachmittag. Schlendern Sie durch die Straßen, trinken Sie einen Ghee-Tee oder einen Kaffee und erleben Sie die einmalige Atmosphäre der Hauptstadt. Wer durch Tibet reist, sollte es nicht eilig haben.
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Foto: Dynamoland
Foto: Hungchungchih
Foto: Laura Facchini
Foto: Yue Liu
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Khama La Pass und Karo La Pass
Heute fahren wir auf dem Freundschafts-Highway durch die atemberaubende Landschaft Tibets. Die Straße stellt eine symbolische Verbindung zwischen Tibet und Nepal dar. Sie führt von Lhasa in Tibet bis zur Grenze zu Nepal und weiter nach Kathmandu. Dabei überquert sie zwei beeindruckende Hochgebirgspässe: den Khama La Pass auf einer Höhe von 4794 Metern und den Karo La Pass auf 5045 m. Der Ausblick auf Landschaft und die umliegenden Berge ist spektakulär.
Yamdrok-Tso-See – der See der Göttin
Ein weiteres Highlight ist der Blick auf den Yamdrok-Tso-See, einer der drei heiligen Seen des Landes. Tibet ist mit einigen der unglaublichsten Alpenseen der Welt gesegnet. Der Yamdrok-Tso-See ist eng mit Padmasambhava verbunden. Diese verehrte Figur führte im achten Jahrhundert den Buddhismus in Tibet ein. Auf einer Halbinsel im See liegt das Samding-Kloster und trägt zusätzlich zu seiner Bedeutung bei. Das Kloster ist als Sitz von Dorje Pakmo bekannt. Sie gilt als Manifestation einer Göttin und damit einer weiblichen Reinkarnationslinie. Für tibetische Buddhisten ist dieser See mit seinem wunderbaren, türkisenen Wasser ein Ort großer Kraft. Über seine spirituelle Rolle hinaus war der Yamdrok-Tso wichtig für die Fischerei und Bewässerung in der Region. Auf dem Weg nach Gyantse passieren wir auch einige der bunten, kleinen tibetischen Dörfer. Eingebettet in sanfte Hügel und umgeben von schneebedeckten Gipfeln bieten sich Ihnen viele wunderbare Fotomotive.
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Foto: Laly569
Foto: Florian Blumm
Foto: Hungchungchih
Foto: Steve Allen
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Gyantse Dzong – Kampf seit Jahrhunderten
Gyantse ist bekannt für seinen imposanten Dzong oder Festung. Sie wurde im Jahr 1390 erbaut, um das Tsangpo-Tal und Lhasa zu schützen. Der Gyantse Dzong erzählt von dem jahrhundertelangen Kampf Tibets, seine Unabhängigkeit zu bewahren. Im Krieg gegen die Engländer wurde er zerstört und nur teilweise wieder aufgebaut und restauriert. Der Gyantse Dzong bietet einen fantastischen Panoramablick auf die umliegenden Berge und die Landschaft mit ihren wechselnden Farben.
Das Kumbum
Das mehrstöckige Kumbum wurde 1427 unter dem Prinzen von Gyantse errichtet, es ist das größte Gebäude dieser Art in Tibet. Eigentlich ist das Kumbum eine Stupa, der allgemeine Begriff für ein kuppelförmiges Bauwerk, das als buddhistisches Heiligtum dient. Stupas werden oft errichtet, um Reliquien Buddhas oder anderer verehrter Figuren aufzubewahren. Das prächtige Kumbum von Gyantse ist somit ein riesiges religiöses Bauwerk mit siebenundsiebzig Kapellen und Repräsentationsräumen auf sechs Stockwerken. Kumbum bedeutet wörtlich hunderttausend Bilder. Die Wände sind mit Wandmalereien aller Art des vielarmigen und facettenreichen Buddha bedeckt. An deren Spitze steht Vajradhara, der kosmische Buddha. Viele der Abbildungen zeigen einen starken nepalesischen Einfluss und sind fast vollständig intakt erhalten. Das Kumbum ermöglicht dem Gläubigen, an der buddhistischen Wahrnehmung des Universums teilzuhaben. Der Gang durch die Räume soll ihm auf dem Weg zur Erleuchtung helfen.
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Foto: Lin Gang
Foto: Vogelsp
Foto: Hungchungchih
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Für gläubige Tibeter ist das 1447 gegründete Tashilhunpo Kloster mehr als nur ein Tempel. Es wurde an den Berg gebaut und bietet einen majestätischen und spektakulären Anblick. Tashilunpo ist ein spirituelles Wunder und bedeutete über Jahrhunderte für die Menschen Schutz und Trost. Gemeinsam betete man bei Buddha um Regen und eine gute Ernte. Tashilhunpo ist eines der sechs Hauptklöster der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus und Heimat der größten bronzenen Buddhastatue der Welt. Goldene Dächer schmücken die Hauptgebäude, darunter die Versammlungshalle und die Stupas, die die Gräber der Panchen Lamas beherbergen. Historisch war dieses Kloster die Residenz und das spirituelle Zentrum des Panchen Lamas. In der Hierarchie der Gelug-Schule steht dieser bedeutende spirituelle Führer nach dem Dalai Lama an zweiter Stelle. Doch nicht nur wegen seiner Geschichte, der Architektur oder der Kunstwerke verdient dieser heilige Ort einen Tagesausflug. Hier tauchen Sie in die besondere Atmosphäre eines Klosters ein. Die Mönche erstellen tibetisches Räucherwerk, sie singen und diskutieren, sie bereiten Zanba als Opfergabe vor und bereiten Feste vor. Traditionelle Motive schmücken die bunt bemalten Wände, die Luft ist erfüllt von dem Gesang der Mönche, dem Murmeln der Besucher und dem Flügelschlag der Tauben. Jeder Ziegel und jede Fliese des Klosters scheinen eine uralte Geschichte zu erzählen. Im Tashilhunpo Kloster lassen sich Zeit und Ort vergessen.
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Foto: Zaspioch
Foto: Laura Facchini
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An diesem Tag fahren wir zum Sakya Kloster, gegründet 1073 durch den mächtigen Mönch Konchog Gyelpo. Allein das Betreten des Klosters ist ein Erlebnis. Hinter dem riesigen Eingang des Komplexes führt ein Tunnel, der beidseitig mit kupfernen Gebetsmühlen gesäumt ist, zur Hauptgebetshalle. Beim Übergang vom schattigen Gang in den sonnigen Raum bietet sich Ihnen ein Farbenspektakel. Tibetische Gebetsfahnen in ihren fünf charakteristischen Farben Weiß, Blau, Rot, Grün und Gelb sind um eine Stange gewickelt. Die bunt bemalten Wände schmücken traditionelle Motive. In diesem Kloster machten Forscher im Jahre 2003 einen Jahrhundertfund. Sie entdeckten eine riesige Bibliothek mit Bücherregalen von zehn Meter Höhe und fast sechzig Meter Länge. Insgesamt wurden nicht weniger als 84.000 Schriftrollen gefunden. Es ist eine der größten Sammlungen tibetischer und indischer Manuskripte und gedruckter Bücher. Die Bibliothek umfasst Werke der Literatur und Geschichte, Philosophie, Astronomie, Mathematik und Kunst. Viele der Bände sind in Goldbuchstaben beschrieben, die Seitenränder mit Illustrationen geschmückt. Die Bedeutung, die diese Bücher für die Mönche hatten, lässt sich anhand der schieren Größe erahnen: Es finden sich Schriften von fast zwei Metern Höhe. Viele der Werke sind mit Metallbeschlägen versehen. Man geht davon aus, dass sie Hunderte von Jahren unberührt geblieben sind. Ein erstaunliches Archiv, das die Fahrt mehr als lohnend macht. Anschließend fahren wir durch die beeindruckende Landschaft des tibetischen Hochlands über den Gyantse L. Pass (5.520 m) nach Shegar.
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Foto: Laura Facchini
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Von Shegar fahren wir über den Pang-La Pass (5150 m) zum Rongbuk-Kloster.
Das Rongbuk Kloster
Trotz des Anstiegs der Besucherzahlen des Mount Everest scheint das Leben im Rongbuk-Tempel stehengeblieben zu sein. Das stille Rongbuk-Kloster, der höchste Tempel der Welt, ist seit Jahrhunderten Zeuge des Lebens der Einheimischen. Es ist und bleibt ihre spirituelle Heimat. Viele Dorfbewohner kommen jeden Tag zu dem ruhigen und friedlichen Ort, um zu beten. Treue Gläubige pilgern seit über tausend Jahren zu dem Kloster. Nur wenige Spuren der modernen Welt sind von außen eingedrungen.
Ausflug zum Basislager
Wenn es das Wetter erlaubt, besuchen wir das Mount Everest Basislager. Auf dem Weg dahin werden wir mit etwas Glück den Khumbu-Gletscher mit seinen beeindruckenden Türmen erblicken. Das Mount-Everest-Basislager mit der Zeltstadt beginnt im März. Die Atmosphäre ist einzigartig. Bergsteiger bereiten sich akribisch vor, Karawanen transportieren die Ausrüstung zum Lager. Der Anblick des Mount Everest ist unglaublich und überwältigend. Sein schneebedeckter Gipfel ragt in den Himmel, umgeben von ebenso beeindruckenden Bergen. Die klare Luft und die majestätische Kulisse haben eine fast meditative Wirkung.
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Ein unbekanntes Juwel
Auf unserer Fahrt von Shegar nach Kyirong bietet der Pigutso-See einen atemberaubenden Anblick. Friedlich umgeben von schneebedeckten Bergen ruht dieses wundervolle Gewässer im tibetischen Hochland. Trotz seiner einzigartigen Schönheit und der reichen Vogelwelt ist der Pigutso-See (1.590 Meter Höhe) relativ unbekannt. Er gilt nicht als heiliger See. Der Pigutso-See ist ein Salzsee, sein Name bedeutet in der Landessprache „bleiches Wasser". Die helle Farbe des Wassers entsteht durch die hohe Konzentration an gelösten Salzen.
Der Kleinste und der Letzte
Der Shishapangma ist mit einer Höhe von 8027 Metern der „kleinste" der vierzehn Achttausender der Welt. Er gilt in der Bergsteigerszene als einer der am leichtesten zu besteigenden Achttausender. Trotzdem war er der letzte der Bergriesen, der bestiegen wurde. Charakteristisch für den Berg ist seine über zweitausend Meter lange, steile, zerklüftete Südwand. Sie bietet auch für Nicht-Bergsteiger einen höchst imposanten Anblick. Der Shishapangma befindet sich vollständig auf der tibetischen Seite des Himalayas.
Das Tal der Prinzessin
Die Himalayaüberquerung findet auf der Strecke zwischen Tibet und Nepal am Kyirong-Pass statt. Das herrliche Kyirong-Tal (2.800 Meter) erstreckt sich etwa neunzig Kilometer vom Landkreis Kyirong bis zur Stadt Rasuwa Gadhi, wo die Grenze verläuft. Es zählt zu den fünf schönsten Tälern Tibets. Verglichen mit dem rauen tibetischen Hochland ist das Klima hier milder und die Vegetation üppiger. Kyirong ist ein wichtiger Grenzübergang zwischen Tibet und Nepal. Seine Geschichte reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück, als die nepalesische Prinzessin über Kyirong nach Tibet einreiste.
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Auf unserer Tibet Nepal Bhutan Reise kommen wir heute in Nepal an und fahren nach Kathmandu. Malerische Flusslandschaften, schneebedeckte Berge und eine einmalige Pflanzen- und Tierwelt machen diesen Tag zu einem besonderen Programmpunkt. Touristen erscheint der Linksverkehr in Kathmandu mit seinen unzähligen Zweirädern chaotisch. Doch nach einiger Zeit erkennt man die Regeln dieser sehr aufmerksamen Fahrer - und die absolute Ausnahmestellung der Kühe im Straßenverkehr.
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Die unvergessliche Swayambhunath-Stupa
Der Swayambhunath-Stupa, auch bekannt als Affentempel, ist der älteste seiner Art in Nepal und ein UNESCO-Weltkulturerbe. Der Stupa thront auf einem Hügel, vom Gipfel aus können Besucher einen Panoramablick über das Kathmandu-Tal genießen. Die weißleuchtende Kuppel symbolisiert das Universum und enthält die Juwelen der Erleuchtung, das Wasser der Ewigkeit und Votivgaben für die Gottheiten. An der Stupa befestigte Gebetsfahnen flattern im Wind und tragen Mantras und Gebete himmelwärts. Die Augen des Buddha auf dem Stupa symbolisieren die allsehende Fähigkeit des Buddha, die Nase stellt das Nirvana dar. Dreizehn Stufen stehen für die Stufen des Bodhisattva-Weges zur Erleuchtung. Die Spitze des Stupas symbolisiert den Berg Sumeru, den König der Berge in der buddhistischen Kosmologie.
Auferstanden aus Ruinen – der Durbar-Platz
Dank seiner historischen Bedeutung und der wunderschönen Architektur wurde die Stätte zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Auf dem Durbar-Platz von Kathmandu wurden die Könige Malla und Shah gekrönt und regierten das Land von 1768 bis 1896. Der Bau des Platzes begann wohl bereits um das dritte Jahrhundert. Die wichtigsten Gebäude, Monumente und Tempel jedoch wurden zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert errichtet. Heute ist der Durbar-Platz von Kathmandu ein lebendiger Ort für Feste, Zeremonien und religiöse Rituale. Bei dem verheerenden Erdbeben, das Nepal 2015 erschütterte, wurde ein großer Teil des Platzes zerstört. Doch die Arbeiten schreiten unermüdlich voran, große Teile erstrahlen bereits wieder in ihrer prächtigen Form.
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Foto: Shariff Che Lah
Foto: Steve Allen
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Foto: Shariff Che Lah
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Der Pashupatinath-Tempel
Der Pashupatinath-Tempel ist ein weitläufiger Komplex mit einer Mischung traditioneller nepalesischer und indischer Architektur. Eine zweistufige Pagode mit goldenem Dach und komplizierten Schnitzereien verschiedener Gottheiten stellt den Hauptschrein dar. Aufwändige Holzschnitzereien und Steinskulpturen schmücken auch die Wände und Säulen des Tempels. Einige Teile des Pashupatinath-Tempels sind für Nicht-Hindus gesperrt, aber viele Gebäude sind für jeden zugänglich. Der Tempel ist ein Ort täglicher Anbetung und Rituale. Ein einzigartiges Merkmal des Pashupatinath-Tempels ist, dass er die größte offene Einäscherungsstätte in Nepal ist. Die Einäscherungsplätze des Tempels liegen am Ufer des Bagmati-Flusses und Einäscherungen finden rund um die Uhr statt. Trotzdem verströmt der Tempel eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit.
Die Bodnath-Stupa
Die Bodnath-Stupa, auch bekannt als Boudhanath, ist eine der größten buddhistischen Stupas der Welt. Auf ihrer majestätischen Kuppel symbolisieren die „Allsehenden Augen Buddhas" die Weisheit und Erleuchtung. Der Ort wirkt auf Pilger und Besucher gleichermaßen magisch. Bunte tibetische Gebetsfahnen und die täglichen Rituale der Gläubigen prägen die Atmosphäre.
Der Patan Durbar Square
Der Patan Durbar Square ist einer der drei Durbar Squares im Kathmandutal, die alle zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Eine der Attraktionen des Platzes ist der alte Königspalast, in dem die Malla-Könige von Lalitpur residierten. Der wichtigste Tempel auf dem Platz ist der Krishna-Tempel, erbaut 1637 von König Siddhi Narsingh Malla. Die Steinmetzarbeiten entlang des Balkens über den Säulen im ersten und zweiten Stock sind außergewöhnlich. Schnitzereien der Säulen im ersten Stock erzählen die Ereignisse des Mahabarata, im zweiten Stock faszinieren visuelle Arbeiten aus dem Ramayana. Der Komplex bietet eindrucksvolle Tempel, religiöse Schreine und historische Orte. Alle sind bekannt für ihre exquisiten Holzarbeiten und wunderschöne Darstellung der antiken Navari-Architektur.
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Einzigartige Pracht
Bhaktapur und sein Durbar Square bieten eine überwältigende Fülle an Palästen, Tempeln und Gebäuden. Das reich verzierte Goldene Tor von Bhaktapur gilt als das schönste Exemplar seiner Art weltweit. Es wird von einer Figur der Hindu-Göttin Kali und Garuda gekrönt und von zwei himmlischen Nymphen begleitet. Der Bau dieser künstlerischen und architektonischen Meisterwerke begann unter dem Malla-König Bhupatindra Malla, der Bhaktapur von 1696 bis 1722 n. Chr. regierte. Unter seiner Herrschaft entstand unter anderem der Palast der fünfundfünfzig Fenster in Bhaktapur. Sehenswert sind auch der Bhaktapur Mini-Pashupati-Tempel sowie der Vatsala-Tempel, ein der Göttin Vatsala Devi geweihter Steintempel mit zahlreichen kunstvollen Schnitzereien.
Wohnsitz der Götter
Vom 12. bis zum 18. Jahrhundert befanden sich im Kathmandutal drei antike Städte: Kathmandu, Patan (Lalitpur) und Bhaktapur. Wegen ihrer überwältigenden Anzahl an Tempeln galt das Tal einst als Wohnsitz der Götter. Der Pashupatinath Mandir ist der größte Hindutempel Nepals. Der Komplex erstreckt sich über 264 Hektar und umfasst viele Hundert Tempel und Monumente. Am Ufer des heiligen Flusses Bagmati werden Körper eingeäschert. Zum Shivaratri-Fest strömen jedes Jahr Hunderttausende Pilger aus Indien und Nepal nach Kathmandu. Ein weiterer berühmter Tempel, die Swayambhunath-Stupa – auch als „Affentempel" bekannt – wird von Buddhisten und Hindus gleichermaßen verehrt.
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Paro Dzong
Der Paro Dzong wurde bereits im 15. Jahrhundert gegründet. Doch erst 1646 ließ Zhabdrung Ngawang Namgyel, der Gründer des modernen Bhutans, das Dzong als Verwaltungs- und Klosterzentrum umbauen. Von dort aus sollte das Tal vor der tibetischen Invasion geschützt werden. In der lokalen Sprache wird es Rinpung Dzong genannt, die „Festung auf Juwelen". Das Gebäude ist so bekannt, dass es auf einer bhutanischen Banknote abgebildet ist. Einige Szenen des weltberühmten Films „Der kleine Buddha" wurden hier gedreht. Im Paro Dzong finden sich wunderbare Wandmalereien. Beeindruckend ist auch der Innenhof mit hohen Mauern, einem riesigen Turm und hohen Holzgebäuden mit aufwendigen Schnitzereien.
Jahrtausendealte Geschichte
Das Nationalmuseum befindet sich in dem 1649 erbauten sechsstöckigen Gebäude Ta Dzong. Im Auftrag des dritten Königs von Bhutan, Jigme Dorji Wangchuck, wurde es 1968 in ein Museum umgewandelt. Das Gebäude ist eines der höchsten in Bhutan, früher wurde es als Wachturm genutzt. Von dort oben haben Sie einen fantastischen Blick auf die Stadt, auf das Tal und den Paro Chhu Fluss. Das Museum deckt beeindruckende 5500 Jahre bhutanisches Kulturerbe ab und zeigt den bedeutenden Einfluss des Buddhismus auf die Geschichte.
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Punakha Dzong
Schon die Fahrt zum Punakha Dzong, vorbei an Kühen, die wie selbstverständlich auf der Straße laufen, ist ein Erlebnis. Der Punakha Dzong, erbaut um 1637, liegt am Zusammenfluss der beiden Flüsse Pho Chhu und Mo Chhu. Sie betreten den Dzong durch eine schwere Holztür, die zu einer Holztreppe und schließlich in den äußeren Hof führt. Wunderschöne Malereien mit zahllosen religiösen Motiven, aber auch mit Tieren und Pflanzen, zieren die Wände. Im äußeren Hof befindet sich eine große weiße Siegesstupa. Sie verkörpert den Sieg des Gläubigen über die negativen Kräfte des irdischen Daseins. Der mittlere Hof ist dem Haupttempel sowie den Wohnräumen der Mönche vorbehalten. Die Schnitzereien an den Gebäuden sind atemberaubend. Im inneren Hof befinden sich die heiligen Überreste der Rinpoche, der Würdenträger des bhutanischen Buddhismus.
Drukba und der Dämon
Genießen Sie bei der Fahrt zum Chimi Lhakang die fantastische Aussicht auf grüne Täler und Hügel, auf schneebedeckte Berge und exotische Reisfelder. Der Chimi Lhakang wurde 1499 von dem Lama Ngawang Chogyal erbaut und vom legendären Drukpa Kunley gesegnet. Er wird oft als der Göttliche Verrückte bezeichnet. Drukba bezwang einen Dämon mit seinem magischen Donnerkeil und hält den bösen Geist seither in einem Felsen gefangen. Berühmt war Drukpa Kunley für seine unkonventionellen Methoden, den Buddhismus zu lehren. In Bhutan gilt Chimi Lhakang als eines der bedeutendsten Klöster. Viele kinderlose Paare kommen, um ihren Segen zu empfangen. Nach der Geburt eines Kindes müssen sie erneut zu diesem Fruchtbarkeitstempel zurückkehren, um den Nachwuchs zu taufen.
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Das Wangdue Phodrang Dzong, erbaut 1638 von Zhabdrung Ngawang Namgyalit, ist eine der historisch bedeutendsten Festungen Bhutans. Strategisch günstig positioniert thront es auf einem Bergrücken über den beiden Flüssen Puna Tsang Chhu und Dang Chhu. Durch diese Lage war es hervorragend als strategische Festung bei feindlichen Angriffen geeignet. Der Legende nach wiesen vier Raben, die in die vier Himmelsrichtungen flogen, den Lama auf die Stätte hin. So wie die Vögel sollte sich auch der Buddhismus über die ganze Welt verbreiten. Neben seiner strategischen Bedeutung erfüllte der Dzong administrative Aufgaben und diente auch als spirituelles Zentrum mit heiligen Reliquien und Tempeln. Leider wurde er bei einem Brand 2012 zerstört, doch die Renovierungs- und Aufbauarbeiten schreiten voran.
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Vom Pulp zum Pergament
Heute geht es zu einer traditionellen Papierfabrik in Bhutan. Das Rohmaterial – die Rinde des Daphne- und des Dhekap-Baums – wird gesammelt, eingeweicht und anschließend gekocht. Dann waschen die Arbeiter mehrmals die Rindenteile mit sauberem Wasser und entfernen alle harten Teile in mühseliger Handarbeit. Nur die weichen, inneren Teile eignen sich als Pulp und werden maschinell zerkleinert. Die eingesetzten Geräte werden alle noch manuell betrieben. Der Pulp wird wieder mit Wasser und Stärke versetzt. Mithilfe eines Siebes mit Bambusfilter formen die Arbeiterinnen einzelne Blätter Papier, legen sie auf Stapel und trocknen sie anschließend. Es ist faszinierend zu beobachten, wie aus dem unansehnlichen getrockneten Pflanzenmaterial das wunderbare pergamentähnliche Papier entsteht.
Lebendige Künste aus Jahrtausenden
Das Nationale Institut Zorig Chusum, gegründet 1971 durch den König, bewahrt und fördert traditionelle Künste bis heute. Junge begabte Menschen aus Bhutan lernen hier in mehreren Jahren alles, was es über diese wunderbaren alten Techniken zu wissen gibt. Es ist faszinierend zuzusehen, wie in Workshops Malerei, Holzschnitzerei, Stickerei und Bildhauen gelehrt wird. Der Ursprung der traditionellen Kunst und Handwerkskunst in Bhutan lässt sich bis ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen. Der 33. tibetische König, Songtsen Gampo, ließ einhundertacht Tempel errichten, um Dämonen zu besiegen. Zwei dieser antiken und heiligen Tempel, Paro Taktsang und Kyichu Lhakhang, sind wegen ihrer außerordentlichen kunstvollen Gestaltung bekannt. Im 17. Jahrhundert wurden die 13 traditionellen Handwerkskünste Bhutans, darunter Malerei, Tischlerei, Weberei, Bildhauerei und Schmiedekunst, erstmals kategorisiert.
Ein großes Denkmal für ein kleines Land
Das 1974 erbaute National Memorial Chörten von Bhutan hat große Bedeutung, da es an die außergewöhnliche Persönlichkeit des dritten Königs von Bhutan erinnert. Dieser gilt als Vater des modernen Bhutan. Während seiner Regierungszeit führte er zahlreiche fortschrittliche Veränderungen ein. Am 21. September 1971 beispielsweise wurde Bhutan Vollmitglied der Vereinten Nationen, ein wichtiger Schritt für das kleine Land. Die Stupa ist über dreißig Meter hoch mit einer goldenen Spitze, die ihre heilige Aura symbolisiert. Die Eingänge bewachen Statuen der vier Schutzkönige, jeder repräsentiert eine andere Himmelsrichtung und trägt spezifische Werkzeuge. Im Inneren beherbergen drei Etagen spezielle Tempel. Die Gottheiten stehen beispielsweise für das Überwinden von Hindernissen oder für Stärke und Mitgefühl.
Thimphu Dzong
Der Thimphu- oder Tashichho Dzong ist gleichzeitig Königspalast und Kloster. 1216 wurde der ursprüngliche Bau von Lama Gyalwa Lhanangpa errichtet. Er ist der Gründer des Lhapa-Zweigs der Drikung-Kagyü-Schule, ein Zweig des Buddhismus, den es nur in Bhutan gibt. Übersetzt bedeutet Thimphu Dzong „Festung der glorreichen Lehre". Traditionell war das Gebäude der Sitz des Dharma Raja, dem Leiter der zivilen Regierung Bhutans. Seit der Gründung der Monarchie 1907 wurden verschiedene Regierungsämter zusammengelegt. So ist der Tashichho Dzong bedeutendes buddhistisches Kloster und beherbergt gleichzeitig den Thronsaal. Das große, weiß getünchte Gebäude ist zweistöckig errichtet. In den vier Ecken befindet sich jeweils ein dreistöckiger Turm, gekrönt von einem dreifach gestuften goldenen Dach.
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Die Wanderung durch jahrhundertealte Wälder zu dem sagenumwobenen Tigernest Kloster Takshang scheint wie eine Reise in eine andere Welt. Das Gebäude liegt in einer Höhe von über dreitausend Metern. Die völlige Abgeschiedenheit des Klosters in der einsamen Bergewelt zwischen Felsen und Bäumen wirkt zutiefst beeindruckend. Auch für westliche Augen scheint es wie ein verzaubertes Schloss, in dem Schätze und Geheimnisse aus alten Zeiten bewahrt werden. Nicht minder poetisch ist seine Entstehungsgeschichte. Der große buddhistische Meister Guru Rinpoche erreichte diesen einsamen Ort auf dem Rücken eines Tigers, daher der Name „Tigernest". Vier Jahre lang meditierte er dort in einer Höhle. Guru Rinpoche soll den Grundstein für den Buddhismus in Bhutan gelegt haben. Kloster Takshang ist eines der bedeutendsten Klöster Bhutans.
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Foto: Vasyl Moskalov
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Der königliche Palast
Im Jahre 2001 war der königliche Palast Schauplatz einer bis heute nicht restlos aufgeklärten Tragödie. Kronprinz Dipendra soll neun Mitglieder seiner eigenen Familie erschossen haben, darunter seine Eltern. Danach richtete er die Waffe gegen sich selbst.
Narayanhiti ist nicht nur königlicher Palast oder Museum. Überschattet von einer Familienkatastrophe wurde der Palast ein Symbol für den Übergang Nepals von der Monarchie zur Demokratie. Jahrzehntelang war das Gebäude von dem geschäftigen Treiben der Stadt abgeschottet. Die Umgebung wurde bewusst unauffällig gehalten, um die Privatsphäre und Sicherheit der Königsfamilie zu gewährleisten. Doch mit dem Ende der Monarchie eroberten hohe Gebäude wie das Sheraton Hotel oder die Hauptverwaltung von Kathmandu die Skyline. Die Wolkenkratzer stehen für ein neues Kapitel, der königliche Rückzugsort hat sich in ein modernes Geschäftszentrum verwandelt.
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Foto: Pecci Roberto
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Foto: Zzvet
Der letzte Morgen steht zur freien Verfügung um Nepal zu entdecken. Der Rückflug startet je nach Airline am Nachmittag oder am frühen Abend.
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Foto: Ember Stefano
Ankunft in Zürich oder Frankfurt. Wir wünschen Ihnen eine gute Weiterreise nach Hause.
Den Auftakt zu Ihrer Rundreise bildet der internationale Flug von Zürich oder Frankfurt via Chengdu nach Gonggar. Der anschließende Transfer zum Hotel ist inklusive.
Die Reiseleitung erfolgt durch einen deutschsprachigen qualifizierten Reiseleiter. Ihr Reiseleiter begleitet Sie von der Ankunft in Gonggar bis zum letzten Reisetag.
Unterbringung in Lhasa und Kathmandu in 4*-Hotels. In Bhutan Unterbringung in 3*/4*-Sterne Hotels. Während der Überlandfahrt von Lhasa nach Kathmandu Unterbringung in 2* und 3*-Sterne Hotels. Alle Übernachtungen inklusive Frühstück. Übernachtungen in den Standorten: Chengdu, Lhasa, Gyantse, Shigatse, Shegar, Kyirong, Kathmandu und Bhutan.
22 gemeinsame landestypische Abendessen (an zwei bis drei Tagen ist das Mittagessen anstelle des Abendessens inklusive). Freuen Sie sich auf Shabalay, Tarkari, Kepthang u.v.m.
Potala-Palast, Drepung-Kloster, Jokhang-Tempel, Gyantse Dzong, Sakya-Kloster, Pashupatinath-Tempel, Durbar-Square, Punakha Dzong, Thimphu Dzong, Takshang-Kloster, Königspalast von Kathmandu und vieles mehr.
Panda-Aufzuchtstation Chengdu, Yamdrok-Tso-See, Mount Everest Basislager, Pigutso-See, Kyirong-Tal, Besuch einer traditionellen Papierfabrik, Aufstieg zum „Tigernest"-Kloster und mehr.
Alle Programmpunkte, Eintritte & Ausflüge vor Ort sind inklusive. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Alle Transfers und Fahrten sind inklusive.
Informationsmaterial vor Reisebeginn inklusive.
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
| Reise Nr. | Reisedatum | Dauer | Flug | Reisepreis | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 2597530 | Fr, 28. Mär – So, 20. Apr 2025 | 24 T | AI | 7598 Euro | ausgebucht |
| 2597533 | So, 21. Sep – Di, 14. Okt 2025 | 24 T | AI | 7598 Euro | freie Plätze |
| Reise Nr. | Reisedatum | Dauer | Flug | Reisepreis | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 2697530 | So, 15. Mär – So, 15. Mär 2026 | 1 T | AI | - | jetzt vormerken lassen |
| Mitte März/Mitte April,Termin des Festival ab August Vorjahr,Vormerkung möglich | |||||
| 2697533 | So, 20. Sep – So, 20. Sep 2026 | 1 T | AI | - | jetzt vormerken lassen |
| Ende Sept/Anfang Okt,Termin des Festival ab August Vorjahr,Vormerkung möglich | |||||
Reisedatum: Fr, 28. Mär – So, 20. Apr 2025
Dauer: 24 Tage
Flug: AI
Reisepreis: 7598 Euro
Status: ausgebucht
Reisedatum: So, 21. Sep – Di, 14. Okt 2025
Dauer: 24 Tage
Flug: AI
Reisepreis: 7598 Euro
Status: freie Plätze
Reisedatum: So, 15. Mär – So, 15. Mär 2026
Dauer: 1 Tage
Flug: AI
Reisepreis: -
Status: jetzt vormerken lassen
Reisedatum: So, 20. Sep – So, 20. Sep 2026
Dauer: 1 Tage
Flug: AI
Reisepreis: -
Status: jetzt vormerken lassen
| Einzelzimmerzuschlag | Teilnehmerzahl | Hinweis |
|---|---|---|
| auf Anfrage |
Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen Maximalteilnehmerzahl: 24 Personen |
Änderungen vorbehalten. |
Liebe Kunden.
Wenn Sie Fragen haben oder eine Reiseberatung wünschen, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.